Wie habe ich mein verborgenes Talent entwickelt?

  • Mit dem starken Wunsch, Bilder meiner Umwelt und meines Unterbewusstseins auf Trägermaterial zu bringen.
  • Figuren, die in meinem Kopf herumgeistern, mit meinen Händen  aus Ton zu formen.
  • Viel Zeit, Bemühen und Fleiß kostete es, das Talent, das ungeschürft unter der Oberfläche lag, zu heben. Doch ich wusste, dass es da war, geerbt von meinem Vater, der es aber nie ausübte. Nur in seinen Aquarellen der damaligen Bürgerschule aus den Jahren 1925 bis 1930 ließ er diese Begabung aufblitzen. Diese wenigen guten Stücke sind heute noch in Familienbesitz.
  • Ich weiß noch, wie ich in der Volksschule versuchte ein Spielzeugkarussell zu zeichnen und an der Kreisperspektive von oben scheiterte.
  • In der Oberstufe der Mittelschule wählte ich als Wahlpflichtfach Musik, sodass ich erst mit 41 Jahren bei meinem jetzigen Malfreund Willi Schagerl mein Malwissen in Theorie in Praxis auffrischte um mir Umwege zu ersparen. So bin ich kein Autodidakt, aber auch kein Akademiker. Doch für mich passt dieser Weg der künstlerischen Entwicklung, der ab dieser Zeit nie aufgehört hat von mir fortgesetzt zu werden.
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wolfgangkarlfrei