Einige Aussagen von Paul Cezanne, mit denen ich mich identifizieren kann

  • Ich könnte hundert Jahre malen, tausend Jahre, ohne einzuhalten, es würde mir vorkommen, als wüsste ich nichts.
  • Ich male, wie ich sehe und wie ich fühle… und meine Empfindungen sind sehr stark.
  • Ich habe etwas zu spät begonnen, die Natur zu sehen, was mich jedoch nicht hindert, sie sehr interessant zu finden.
  • Ich empfehle ihnen dringlich, intellektuell zu arbeiten, das ist die einzige ernsthafte Ablenkung, die wir auf Erden besitzen, um den Sorgen zu entgehen, die uns ständig verfolgen.
  • …denn Grün ist eine der heitersten und den Augen angenehmsten Farben.
  • In einigen hundert Jahren wird es völlig unnütz sein, zu leben; alles wird verflacht sein. Doch das wenige, das bleibt, ist dem Herzen und dem Blick noch recht teuer.
  • Ich habe mich gefragt, ob die kurze Frist, die uns gegeben ist, um den Dingen der Welt näher zu kommen, besser zu einem Versuch, das ganze Universum zu verstehen, verwendet werden soll, oder dazu, uns das, was in Greifweite liegt, zu assimilieren.
  • Sicherlich wünscht ein Künstler, sich intellektuell so hoch wie nur möglich zu erheben, doch soll der Mensch im Dunkeln bleiben. Das Vergnügen soll im Studium bleiben.
  • Die Erfassung des Modells und seine Realisation stellen sich zuweilen nur sehr langsam ein.
  • Die Kunst ist eine Harmonie, die parallel zur Natur verläuft; was soll man von den Menschen halten, die behaupten, dass der Künstler immer der Natur unterlegen sei.
  • Sollte die Kunst wirklich ein Priesteramt sein, das reine Menschen erfordert, die ihm ganz angehören?
  • Alles ist, besonders in der Kunst, im Kontakt mit der Natur entwickelte und angewandte Theorie.
  • In Kunstdingen habe ich nichts zu verheimlichen.
  • Nur die ursprüngliche Kraft, das ist das Temperament, kann einen an das zu erreichende Ziel bringen.
  • Ich arbeite sehr langsam, da die Natur sich mir sehr vielgestaltig darbietet, und es unablässig gilt, Fortschritte zu machen.
  • Der Geschmack ist der beste Richter. Er ist selten. Die Kunst wendet sich nur an eine äußerst beschränkte Zahl von Individuen.
  • Der Künstler sollte jede Ansicht verwerfen, die nicht auf der verständnisvollen Beobachtung des Charakteristischen beruht.
  • Malen, das ist Singen wie diese Zikade.
  • Der Louvre ist ein gutes Lehrbuch, doch darf er immer nur Vermittler sein.
  • Das wahre und großartige Studium, das es zu unternehmen gilt, ist das der Mannigfaltigkeit des Naturbildes.
  • Plaudereien über Kunst sind fast zwecklos.
  • Man muss das, was man vor sich hat, durchdringen und beharrlich fortfahren, sich so logisch wie nur möglich auszudrücken.
  • Ich stehe unter der starken Einwirkung von Sinneseindrücken und bin trotz meines Alters weiter an die Malerei gekettet.
  • Nur das Wahre ist schön, das Wahre allein ist liebenswert. (nach Boileau)
  • Die Empfindsamkeit ist dem Individuum eigen; auf ihrer vollkommensten Stufe zeichnet sie den/die Künstler/in aus.
  • Die Kunst ist eine Religion. Ihr Ziel ist die Erhebung des Denkens.
1 286
wolfgangkarlfrei